Studienleistungen

Modulleistungen

Die Verbuchung von Modulleistungen im Löwenportal wird ausschließlich in den Sprechstunden vorgenommen. D.h. in Ihrem eigenen Interesse suchen Sie zum Einholen der Rückmeldung eine Sprechstunde auf.

Hausarbeiten

Hinweise Hausarbeit

Muster Deckblatt

Muster Inhaltsverzeichnis

Muster Fließtext

Muster Literaturverzeichnis

Essay

Hinweise Essay

Portfolio

Hinweise Portfolio (Stand Jan. 2013)

Hinweise Einführung in die Portfolioarbeit (Stand Aug. 2020)

Referat

Hinweise Referat

Modulprüfung ‚Deutschdidaktik 1‘

Hinweise zur Modulprüfung

Diese mündliche Prüfung dauert 30 Minuten. Sie besteht aus einer Auswahl aus 30 Prüfungsfragen zu allen drei Bereichen und mind. 1 der 3 Fragen, die Sie selbst erstellt haben. Beachten Sie für weitere Hinweise den Foliensatz zur ersten Veranstaltung „Sprachdidaktik“, in Ilias in allen Kursen im Bereich „Infos & Kommunikation“.

Die Fragen zur Modulprüfung sind:

  1. Über welche Kompetenzen sollte ein Deutschlehrer verfügen? 
  2. Benennen Sie verschiedene Wissensformen!
  3. Beschreiben Sie die Funktionen der Sachanalyse, der didaktischen Analyse und der didaktischen Reduktion.
  4. Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile eines deduktiven bzw. induktiven Vorgehens im Unterricht!
  5. Begründen Sie den Einsatz von Brainstorming, Clustering und Mind-Mapping im Deutschunterricht als Arbeits- und Visualisierungstechnik!
  6. Welche Funktionen hat der Unterrichtseinstieg im Deutschunterricht, welche Formen können Sie nennen?
  7. Wie lässt sich die rhetorische Kompetenz von Schülern fördern?
  8. Worin unterscheiden sich „mediale“ von „konzeptioneller“ Schriftlichkeit bzw. Mündlichkeit? Erklären Sie den Unterschied anhand von Beispielen.
  9. Welche Gesichtspunkte sind bei der Sprachbuchbeurteilung zu berücksichtigen? 
  10. Was spricht für und was gegen die Verwendung lateinischer Fachbegriffe im Grammatikunterricht?
  11. Welche Vorteile, welche Nachteile sehen Sie bezüglich einer ‚funktionalen‘ Vermittlung grammatischen Wissens?
  12. Worin besteht das Problem der „Validität“, „Reliabilität“ und „Objektivität“ von Lernkontrollen? Erklären Sie die Problematik anhand von Diktat und Interpretationsaufsatz.
  13. Wie lässt sich die Angemessenheit der Beurteilung schriftlicher Schülerleistungen ‚verbessern’? Diskutieren Sie diese Frage im Kontext aktueller Ansätze zur Schreibdidaktik!
  14. Wodurch unterscheidet sich die Zielsetzung des „Kreativen Schreibens“ von der des produktionsorientierten Literaturunterrichts? Beschreiben Sie verschiedene Auswertungsverfahren. 
  15. Begründen Sie den didaktischen Ansatz des handlungs- & produktionsorientierten Literaturunterrichts, diskutieren Sie Probleme und nennen Sie verschiedene Gruppen der (multi)modalen Möglichkeiten (mit Beispielen).
  16. Was ist unter „textnahem Lesen“ zu verstehen?
  17. Was ist der Unterschied von Erziehung zur Literatur und Erziehung durch Literatur? Mit welchen (exemplarischen) schulischen und außerschulischen Angeboten lässt sich die Lesemotivation fördern? 
  18. Welche Gesichtspunkte spielen bei der Textauswahl im Literaturunterricht eine Rolle? Inwiefern ist dabei u.a. der ‚Kanon‘ sowohl relevant als auch problematisch?
  19. Welche Bedeutung hat das Sprechen und Hören literarischer Texte? Führen Sie einige methodische Anregungen hierzu auf.
  20. Diskutieren Sie die Formen und Probleme literarischer Interpretationsgespräche im Unterricht.
  21. Erläutern und diskutieren Sie die Methode des „Lesetagebuchs“.
  22. Vergleichen Sie den populären Medienbegriff nach Shannon mit dem anderer Autoren (z.B. McLuhan, Pross, Sandbothe oder Schmidt). Erläutern Sie mögliche Implikationen für Unterrichtsplanung/Unterricht.
  23. Beschreiben Sie den Medienkompetenzbegriff nach Baake und vergleichen Sie ihn mit den Anforderungen der KMK /des Landes Sachsen-Anhalt an Medienbildung bzw. das Lernen in der digitalen Welt.
  24. Benennen Sie zwei bildungspolitische Papiere bzw. Modelle, die
    beschreiben, über welche digitalen Kompetenzen sowohl eine
    Deutschlehrkraft als auch SchülerInnen verfügen sollten. Kommentieren
    Sie die genannten Papiere bzw. Modelle bewertend.
  25. Erklären Sie beispielhaft, welche Rolle handlungs- & produktionsorientierte Unterrichtsmethoden für den Erwerb von Medienkompetenz spielen und wie die darin entstehenden Medienprodukte bewertet werden können.
  26. Erläutern Sie, welchen Einfluss digitale Technik auf die Rolle der Tafel im Klassenzimmer haben kann.
  27. Diskutieren Sie, inwieweit Erklärvideos die Zukunft des Deutschunterrichts sind.
  28. Vergleichen Sie das Für und Wider, das Thema Film im Deutschunterricht anhand von Literaturverfilmungen zu behandeln.
  29. Nennen Sie Beispiele, wie das Thema Nachrichten allgemein und Fake News im Speziellen im Deutschunterricht behandelt werden sollten. Ziehen Sie Bezüge zu den im Lehrplan genannten Kompetenzbereichen.
  30. Unterscheiden Sie analytisch-intermediale, handelnd-produktive und ästhetische Zugänge zu Radio und Hörtexten im Deutschunterricht.
 
 
 
 
 
 
 

__________________________________________________________________

Literaturempfehlung

  • Bogdal, Klaus-Michael und Hermann Kort: Grundzüge der Literaturdidaktik. München 2002
  • Boogaart, Michael van den (Hrsg.): Deutsch-Didaktik. Leitfaden für die Sekundarstufen I und II. Berlin 2003
  • Böttcher, Ingrid; Becker-Mrotzek, Michael: Texte bearbeiten, bewerten, benoten. Schreibdidaktische Grundlagen und unterrichtspraktische Anregungen. Berlin. 2006
  • von Brand, Tilman (Hrsg.): Methoden & Arbeitstechniken, Klassenstufen 5-7. Praxis Deutsch – Sonderheft, Seelze 2010
  • Brenner, Gerd; hrsg. v: Dietrich Erlach u. Bernd Schurf: Kurzprosa: Kreatives Schreiben und Textverstehen. Berlin 2000
  • Eisenberg, P. Menzel, W.: Grammatik-Werkstatt. In: Praxis Deutsch, H. 129, S. 14-23
  • Fix, Martin: Texte schreiben. Schreibprozesse im Unterricht. Paderborn. 2008
  • Frederking, Volker, Hans-Werner Huneke, Axel Krommer, Christel Meier: Taschenbuch des Deutschunterrichts,2 Bände, Baltmannsweiler 2010
  • Frank, A.: Clustering und Mindmapping. In: Jahresheft Praxis Deutsch 1997, S. 14
  • Fritzsche, J.: Zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts. Bd. 1: Grundlagen, Band 2: Schriftliches Arbeiten , Bd. 3: Umgang mit Literatur. Stuttgart:Klett 1994
  • Fritzsche, Joachim: Schreibwerkstatt. Aufgaben, Übungen, Spiele. Stuttgart 1989ff.,
  • Greving, J./Paradies, L.: Unterrichtseinstiege. Berlin 1996
  • Haas, G., Menzel, W., Spinner, K.H.: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. In: Praxis Deutsch, H. 123, S. 17-25
  • Hintz, Ingrid: Das Lesetagebuch: intensiv lesen, produktiv schreiben, frei arbeiten. Hohengehren 2002
  • Homberger, Dietrich: Lexikon Deutschunterricht. Klett, Stuttgart 2002
  • Härle, Gerhard und Marcus Steinbrenner (Hrsg.): Kein endgültiges Wort. Die Wiederentdeckung des Gesprächs im Literaturunterricht. Hohengehren 2004
  • Kammler, Clemens (Hrsg.): Literarische Kompetenzen – Standards im Literaturunterricht. Seelze 2006
  • Kopfermann, Thomas: Lesen-Sprechen-Lesen. In: Deutschunterricht 2/2004, S.4ff.
  • Leubner, Martin, Anja Saupe, Matthias Richter: Literaturdidaktik. Berlin 2010
  • Ockel, Eberhard: Vorlesen als Aufgabe und Gegenstand des Deutschunterrichts. Hohengehren 2000
  • Ossner, Jakob: Sprachdidaktik Deutsch. Paderborn u.a., 2006
  • Rosebrock, Cornelia und Daniel Nix: Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen Leseförderung. Baltmannsweiler 2011
  • Scheller, Ingo: Szenische Interpretation von Dramentexten. Baltmannsweiler 2008
  • Waldmann, Günter: Produktiver Umgang mit Literatur im Unterricht. Hohengehren 1999